Ich habe Euch bereits von einer Lebenskrise erzählt, genau genommen musste ich mir eingestehen, dass ich eine Abhängigkeit entwickelt habe. 2009 war
dann der Punkt erreicht, an dem ich endgültig eine Entscheidung treffen musste, wie es weitergehen soll. Ich habe mich entschlossen, mein Leben in die Hand zu nehmen und Verantwortung zu
übernehmen. Mit all meinem Mut und meiner Entschlossenheit habe ich es geschafft, mich ernsthaft auf die kommenden Veränderungen einzulassen und meinen Weg zu finden.
Daraus hat sich für mich auch mein Lebensmotto entwickelt:
„What you see is what you get“
Ich habe lange gebraucht mein Selbstvertrauen zu finden und ich bin stolz darauf, diesen Weg gegangen zu sein. Ich brauche mich nicht mehr zu
verstecken und darf zu meiner Meinung, meinen Wünschen und meinen Bedürfnissen stehen. Und für sie einstehen! Ich bemühe mich authentisch, ehrlich, gerade, mutig und offen zu sein. Da gibt es
einiges zu tun. Neugierig auf Neues zu bleiben ist manchmal richtige Arbeit für mich, die gewohnten Bahnen zu hinterfragen und dadurch weitere Entwicklung zu ermöglichen.
Diese Freiheit für mich gefunden zu haben ist einfach unbeschreiblich. Ich fühle mich unabhängig und kann mich besser von der Meinung anderer Menschen über mich abgrenzen, mein Leben frei gestalten. Diese Werte und Erfahrungen weiterzugeben, Entwicklung zu ermöglichen, ist ein
großes Anliegen für mich. Aber keine Sorge, eine absolute Weltverbesserin bin ich nicht geworden, es gibt auch viele vernünftige Gründe, das eigene Leben nicht umzukrempeln und einfach alles so
zu belassen, wie es ist.
Seit über 13 Jahren arbeite ich hauptberuflich in einer stationären Therapieeinrichtung für suchtkranke Frauen, Mütter und jugendliche
Frauen. Nebenberuflich biete ich in eigener Praxis Beratungen & Coaching an. Ich stelle mein Angebot gerade auf Online-Beratung um. Die Idee eines eigenen Blogs schwirrt schon lange im meinem
Kopf herum, jetzt ist der richtige Moment für mich, damit zu beginnen.